Die besten Mähroboter mit Regensensor im Vergleich Mähroboter mit Regensensor: Welche sind gut?

Seit Jahren wird unter Mähroboter-Freunden das Pro & Contra von Regensensoren diskutiert. Wir räumen auf mit Mythen und verraten unsere Experten-Meinung, ob Mähroboter mit oder ohne Regensensor besser sind. Außerdem zeigen wir, bei welchen Rasenroboter Modellen sich der Kauf wirklich lohnt.

Ein Unwetter kann Mähroboter in Stress versetzen

Das Wichtigste in Kürze: Was macht ein Regensensor beim Mähroboter?

Mähroboter mit Regensensor stellen bei Regen ihre Arbeit ein und ziehen sich zur Ladestation zurück. Nutzer müssen sich um nichts kümmern, der Rasenroboter reagiert automatisch, sobald der Sensor den Regen detektiert hat. Zu den bekanntesten Mähroboter Modellen mit Regensensor zählen Worx Landroid- oder Yard Force Geräte.

Worauf es beim Kauf sonst noch ankommt, zeigt folgender Kurzüberblick:

  • Steuerung: Mähroboter mit App sind mittlerweile State of the Art. Nutzer können den Mähroboter per App von überall zur Ladestation zurückbeordern. Das ist besonders bei Unwettern von großem Vorteil.
  • Cloud-Intelligenz: Manche Mähroboter, z. B. von Worx, verfügen mittlerweile über eine Verbindung in die Cloud und rufen dort lokale Wetterdaten ab, um ihren Mähplan automatisch anzupassen. Solche Geräte können einen Regensensor überflüssig machen.
  • Zubehör: Eine Wetterstation ist ein nützliches Hilfsmittel, um auch einen Mähroboter ohne Regensensor bei Unwettergefahr rechtzeitig in die Ladestation schicken zu können.

Das sind die besten Mähroboter mit Regensensor

Folgende drei Modelle zeichnen sich nicht nur durch einen Regensensor, sondern auch durch ein Top-Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

Für bis zu 400 qm: Yard Force COMPACT 400Ri

Der günstige Yard Force COMPACT 400Ri Mähroboter überzeugt durch eine dreistufig von 20 bis 50 Millimeter verstellbare Schnitthöhe, bequeme App-Steuerung und einen praktischen Kantenschneidemodus. Außerdem bietet er verschiedene Sicherheitsausstattungen, wie einen Neigungs- und einen Kollisionssensor.

Für bis zu 700 qm: Worx Landroid PLUS WR 167E

Bei dem ebenfalls App-steuerbaren Worx Landroid PLUS WR 167E dürfen sich Nutzer über ein schwimmendes Mähdeck freuen, das Bodenunebenheiten ausgleicht und so die Schnittklingen schont. Außerdem punktet dieser Mähroboter mit einem starken Akku, der sich als Teil der PowerShare Serie bei Bedarf sogar in anderen Worx Elektrogeräten einsetzen lässt. Praktisch: Worx Landroid PLUS WR 167E kann jederzeit um weitere Extras wie ein GPS-Modul ergänzt werden.

Für bis zu 1.000 qm: Worx Landroid L WR147E

Auch von Worx stammt das Modell Landroid L WR147E, das dank Cut-to-Edge-Modus für saubere Rasenkanten sorgt und ebenfalls einen mehrfach nutzbaren Akku aus der PowerShare Serie des Herstellers besitzt. Worx Landroid L WR147E meistert zudem auf Flächen von bis zu 1.000 Quadratmetern auch Steigungen von bis zu 35 Prozent.

Braucht ein Mähroboter einen Regensensor?

Wer einen Mähroboter kaufen will, landet irgendwann so gut wie immer bei der Frage, ob er zu einem Rasenroboter mit oder ohne Regensensor greifen soll. Aber auch wer bereits einen Mähroboter besitzt und sich mit Freunden während einer Gartenparty über Modelle unterhält, kann hier heftige Diskussionen erleben.

Wir geben die entscheidende Antwort: Mähroboter mit und ohne Regensensoren bieten verschiedene Vor- und Nachteile. Bedeutet: Die Modellauswahl sollte nach den persönlichen Präferenzen erfolgen. In unseren Augen sind Mähroboter mit Regensensor die bessere Wahl. Sie bieten einen größeren Investitionsschutz und minimieren die Unfallgefahr, vor allem bei ungewöhnlichen Wetterlagen wie Hagel oder Sturm.

Wer einen per App steuerbaren Mähroboter ohne Regensensor zuhause arbeiten lässt, kann sich mit einer smarten Wetterstation behelfen. Signalisiert diese schlechtes Wetter, kann der Rasenroboter dann manuell via App zur Ladestation zurückgesendet werden.

Auf jeden Fall empfehlen wir zudem die Nutzung einer Mähroboter Garage, die über der Ladestation angebracht wird. So ist der Mähroboter bei Unwetter vor Schäden geschützt.

Kann der Rasenroboter auch bei Regen mähen?

Alle uns bekannten GARDENA Mähroboter sind darauf ausgelegt auch bei Regen mähen zu können. Einige Hersteller schicken ihre Roboter aber lieber in seine Ladestation, wenn der Regensensor zu viel Nässe registriert. Denn so bleibt z. B. das Gehäuse vor Resten von nassem Grasschnitt und Schlammflecken bewahrt.

Ein guter Mähroboter punktet durch leises Mähen

Was sind die Vorteile eines Regensensors bei Mährobotern?

Keine Nutzer-Anwesenheit nötig: Wer einen Rasenroboter kauft, macht das in der Regel mit dem Vorsatz, das Rasenmähen an den Roboter zu delegieren. Für den Besitzer bedeutet das mehr Freizeit. Der Mähroboter arbeitet dann je nach Mähprogramm automatisch und kontinuierlich vor sich hin. Dabei werden immer wenige Millimeter von der Halmspitze abgeschnitten.

Befindet sich der Nutzer auf der Arbeit und es setzt ein Unwetter ein, ist keine Anwesenheit vor Ort nötig. Ein Mähroboter mit Regensensor weiß von selbst, dass er mit dem Mähen aufhören und sich zur Ladestation zurückziehen muss.

Investitionsschutz bei Unwetter: Ein Mähroboter kostet in der Regel mehrere hundert Euro. Dadurch, dass ein Mähroboter mit Regensensor bei Sturm, Gewitter und Starkregen automatisch zur Ladestation fährt und die Arbeit einstellt, besteht keine Gefahr, dass der Rasenroboter sein Mähwerk durch herabfallende Äste oder andere Gegenstände beschädigt.

Weniger Reinigungsbedarf: Mähroboter sind oft von Werk aus robuste Gesellen, die mit normalen Witterungsbedingungen gut zurechtkommen. Da ein Mähroboter mit Regensensor bei Regen nicht weiterarbeitet, bleiben abgeschnittene Halme nicht am Messerwerk oder der Roboterunterseite kleben. Halme und Verschmutzungen auf der Oberseite lassen sich in der Regel leicht mit warmem Wasser und einem Tuch entfernen.

Bei Verschmutzungen an der Unterseite ist bei der Reinigung Vorsicht geboten, da sich hier das Messerwerk befindet.

Niedrigere Folgekosten: Mähroboter mit Regensensor laufen nicht Gefahr über vom Sturm auf den Rasen verteilte Zweige, Äste oder andere Gegenstände zu fahren und so das Messerwerk zu beschädigen. Das erspart Folgekosten für die dadurch öfter nötige Mähroboter Wartung.

Geringere Unfallgefahr: Regen führt zu nassen Böden, was dem Mähroboter die Bodenhaftung erschwert. Insbesondere bei Gärten mit Gefälle, kann es vorkommen, dass ein Mähroboter ohne Regensensor ins Rutschen kommt und umkippt, so dass das Messerwerk offen liegt. Zwar verfügen so gut wie alle aktuellen Modelle über einen Neigungs-/Kipp-Sensor, die den Mähroboter in so einem Fall automatisch abschalten: Trotzdem erhöht ein offenliegendes Messerwerk die Unfallgefahr für neugierige Kinder und Tiere. Bei einem Mähroboter mit Regensensor ist diese Gefahr minimiert.

Was sind die Nachteile eines Regensensors bei Mährobotern?

Natürlich wollen wir die Nachteile, die ein Mähroboter mit Regensensor mit sich bringt, nicht verschweigen. Allerdings sollten Nutzer beachten, dass die meisten negativen Effekte nur bei länger anhaltenden Regentagen auftreten.

Unregelmäßiger Rasenschnitt: Muss ein Mähroboter mit Regensensor bei anhaltenden Niederschlägen seine Mäharbeiten für längere Zeit unterbrechen, kann das zu einem unregelmäßigem Rasenschnittbild führen.

Vor allem günstige Mähroboter fahren zufallsgesteuert und wissen nicht, welche Rasenbereiche bereits gemäht wurden und wo sie die Arbeit zuletzt unterbrochen haben. Das bedeutet der Mähroboter fängt nach dem Regen wieder an, nach dem Zufallsmuster zu mähen.

Hat es mehrere Tage geregnet, sind die Grashalme, die vor dem Niederschlag nicht mehr geschnitten wurden, inzwischen höher gewachsen als die geschnittenen. Es ergibt sich ein unregelmäßiges Schnittbild. Allerdings gleicht sich das Schnittbild nach einigen Tagen wieder aus.

Nacharbeitung: Ist die Niederschlagsperiode so lange, dass die Halmlänge die Schnitthöhe des Mähroboters mit Regensensor übersteigt, muss wie bei der Erstinstallation des Rasenroboters erst mit einem konventionellen Gerät manuell gemäht werden, bevor der Rasenmäher-Roboter wieder mit seiner Arbeit fortfahren kann.

Schlechte Vermulchung: Mähroboter schneiden immer nur wenige Millimeter der Grasspitzen ab. Diese sinken dann zwischen den Halmen zu Boden und stärken den Rasen durch natürliche Vermulchung.

Wird der Rasenschnitt zu lang, weil ein Mähroboter mit Regensensor über einen großen Zeitraum nicht mähen konnte, kompostiert das Schnittgut nicht schnell genug, so dass es zur Verfilzung kommen kann. Dann muss ein Vertikutierer zum Einsatz kommen.

Bei schweren Unwettern sollte ein Mähroboter besser nicht betrieben werden

Welcher Mähroboter hat einen Regensensor?

Bei Worx besitzt ein Großteil der Mähroboter standardmäßig einen Regensensor, bei anderen Herstellern ist dieser hingegen nur in ausgewählten Modellen zu finden. Es lohnt sich also immer einen genauen Blick in das jeweilige Produktdatenblatt oder die Bedienungsanleitung zu werfen.

Mähroboter Regensensor nachrüsten – geht das?

In der Regel sind an einem Mähroboter keine Ports für den zusätzlichen Einbau von Extras wie einem Regensensor verbaut. Husqvarna Automover Nutzer können ihr Gerät jedoch laut Fachforen via IFTTT Applet mit einem virtuellen Regensensor verknüpfen. Beispielsweise über das Applet „Park Husqvarna Automower when rainy.“

homeandsmart Redaktion Mariella Wendel

Sammelte schon im Studium Erfahrungen mit innovativen Ambient Assisted Living Geräten und bloggte viele Jahre darüber. Mariella Wendel gehört von Anfang an zum home&smart-Redaktionsteam und testete die Echo Lautsprecher bereits vor der Markteinführung in Deutschland. Außerdem verfasste sie 2017 die erste umfassende Übersicht Alexa kompatibler Geräte. Heute zählen außerdem intelligente Haushalts-Gadgets und fernsteuerbare Gartengeräte zu ihren Lieblingsthemen.

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