Bargeld über Google Pay erhalten Mit Google Pay Geld abheben - so geht's

Mit Google Pay kann man beim Einkauf bargeldlos bezahlen. Doch ist es auch möglich nebenbei Bargeld abzuheben? Ja, das geht - allerdings braucht man dafür gar kein Google Pay. Wir erklären, wie Sie beim Einkaufen schnell und einfach an Bargeld kommen. 

Wir erklären, was in Deutschland bereits mit Google Pay möglich ist - und was nicht

Mit Google Pay Geld abheben?

Mit Google Pay kann man an NFC-fähigen Geldautomaten Geld abheben - zumindest in der Theorie. In der Praxis ist das in Deutschland flächendeckend noch nicht möglich. Dafür offerieren immer mehr Geschäfte die Option, Shopping und Banking zu verbinden. Dort kann man gebührenfrei an der Kasse Geld abheben, und zwar nicht per Smartphone und Google Pay, sondern direkt von und mit der Girocard. Abhebungen von Kreditkarten werden zumeist nicht angeboten, da den Geschäften dabei vergleichsweise hohe Transaktionskosten entstehen.

Geld abheben ohne Google Pay

Über 20.000 Geschäfte bieten deutschlandweit diesen Bargeld-Service an. Dazu zählen Tankstellen, Baumärkte oder Bioläden, aber vor allem die Filialen der großen Supermarktketten Rewe, Edeka, Aldi oder Lidl. Dort nennt man an der Kasse den gewünschten Abhebebetrag (maximal 200 EUR), identifiziert sich per Girocard samt PIN und erhält das Bargeld. Dieser Service ist gebührenfrei, allerdings an eine Kaufpflicht inklusive Mindestbetrag gebunden, der in der Regel bei 10 bis 20 EUR liegt.

Den Grund für die Kaufpflicht liefert das Zahlungsdienstegesetz: Die Bargeldausgabe muss mit einem Wareneinkauf einhergehen, andernfalls handelt es sich um einen Zahlungsdienst, den nur Geldinstitute anbieten dürfen. Ein solches ist beispielsweise die Direktbank N26, die mittels CASH26 kartenloses Banking in Geschäften ermöglicht. So kann man in rund 12.000 deutschen Supermarkt- und Discounter-Filialen per Smartphone Bargeld abheben - ohne Kaufpflicht und (wie bei Google Pay) ohne physische Karte.

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homeandsmart.de Redaktion

Mit seinem Blog smarthomewelt legte Kai den Grundstein für das home&smart-Portal.  Als Vordenker und Smart Home Fan der ersten Stunde, schrieb er bereits 2014 über IoT-Trends und testete als einer der ersten deutschen Nutzer eine große Anzahl an vernetzten Geräten.  Kai begleitete als langjähriger Experte auch das home&smart-Team bei seinen ersten Schritten im Smart Home Bereich. Bis heute genießt er täglich die Vorzüge seines professionellen Smart Homes und begeistert sich für alle innovativen Dinge im Internet. Sein aktueller Fokus: Cryptowährungen.