Amazon Echo Dot 3 im Test: Bewertungen, Vergleich, Preis Amazon Echo Dot 3 (2018) im Test und Vergleich

Wer auf der Suche nach einer smarten Assistenz ist, findet im Amazon Echo Dot 3 einen perfekten Begleiter. Im Test konnte der puckförmige intelligente Lautsprecher mit einem kräftigeren und klareren Sound als sein Vorgänger überzeugen. Zudem hebt sich der puckförmige intelligente Lautsprecher auch im Design kräftig von diesem ab: Amazon Echo Dot 3. Generation verfügt über eine Stoffummantelung und ist größer als Amazon Echo Dot 2. Allerdings verfügt Amazons neues Einstiegsgerät in die Welt der digitalen Sprachassistentin Alexa nur noch über vier Fernfeldmikrofone. Im Test musste Amazon Echo Dot 3 beweisen, ob es eine würdige Nachfolge antreten kann.

Amazon Echo Dot 3 ist größer als sein Vorgänger, bietet dafür einen besseren Lautsprecher

Fazit zum Amazon Echo Dot 3. Generation im Test und Vergleich

Amazon Echo Dot 3 und Amazon Echo Plus 2 im neuen Produktdesign

 

Mit  Amazon Echo Dot 3. Generation hat der Online-Konzern die Schwachstellen der vorherigen Echo Dot-Generation ausgebügelt. Vor allem der bessere Lautsprecher des Echo Dot 3. Generation dürfte die Beliebtheit von Amazons Einsteigergerät nochmals erhöhen. Die Audio-Qualität ist für die kompakte Größe überraschend gut und Besitzer können mit mehreren Amazon Echo Lautsprechern eine günstige Multiroom-Umgebung einrichten.

Das Design ist Geschmackssache, Tekkis werden das klare kantige Design der vorherigen Echo Dot-Generation vielleicht vermissen. Für ein harmonisches Wohn-Ambiente eignet sich die runde und weichgezeichnete Echo Dot 3. Generation mit Stoffummantelung auf jeden Fall besser.

 Amazon Echo Dot ermöglicht Sprachsteuerung in allen Räumen 

Das Smartphone finden und entsperren, Apps suchen und öffnen - mehrere Untermenüs und Taps später ist der smarte Thermostat endlich auf die Wunschtemperatur eingestellt. Jetzt noch die Lieblingsmusik einschalten und den Abend wohlig im Lieblingssessel verbringen - doch wo ist bloß die Fernbedienung abgeblieben?

Das Leben im Smart Home kann mitunter überraschend kompliziert sein. Genau hier setzt der Echo Dot von Amazon an. Das kompakte, diskusförmige Gerät macht die Stimme mithilfe von Amazons Sprachassistentin Alexa zur universalen Fernbedienung: „Alexa, dimme das Wohnzimmerlicht“ - und schon ist die richtige Atmosphäre für den Heimkinoabend geschaffen. Ganz ohne Apps, ohne Fernbedienung, nur über einen einfachen Sprachbefehl.

Im Schlafzimmer dient der Amazon Echo Dot als smarter Wecker, der sich per Alexa Sprachbefehl einschalten lässt und sogar das Licht dimmt. Auch in der Küche ist das Multitalent ein treuer Begleiter, um Timer zu setzen und die Einkaufsliste auf dem neuesten Stand zu halten. 

Amazon Echo Dot 3. Generation im Test: Ausstattung und Übersicht

Amazon präsentiert den neuen Amazon Echo Dot 3 in neuem Design

 

Der Amazon Echo Dot der 3. Generation verfügt jetzt über ein Stoff-Design und zieht damit mit den Echos der 2. Generation gleich. Erhältlich sind die Farben Anthrazit, Hellgrau und Sandstein. Insgesamt mutet der Echo Dot runder an, da die Kanten zur Oberseite hin, in der sich der Alexa-Statuslichtring befindet, abgerundet sind. Mit den verschiedenen Farben passt sich Amazons aktuelles Einstiegsgerät perfekt an verschiedenen Wohn-Interieurs an. Die Unterseite des Lautsprechers ist gummiert und bietet damit rutschfestigkeit. Allerdings verströmte das Gerät die erste Zeit einen leicht gummiartigen Geruch, der sich aber nach kurzer Zeit gelegt hat.

Funktional hat sich im Vergleich zum Vorgänger, dem Echo Dot 2. Generation nichts verändert, wie unser Test zeigt. Echo Dot 3. Generation bietet alle Funktionen, welche die intelligente Sprachassistentin Alexa zur Verfügung stellt und unterstützt auch weiterhin alle Alexa Skills sowie die Sprachsteuerung kompatibler Smart Home-Geräte.

Alle vernetzten Anlagen und Lautsprecher lassen sich bequem per Sprache steuern. Aber auch Smart Home-Geräte wie Philips Hue, WeMo, Innogy, tado und viele mehr hören dank Amazon Echo Dot und Alexa künftig aufs Wort. Im Flur beantwortet der kompakte Helfer Fragen mit Hilfe von Informationen aus dem Internet: So findet er zum Beispiel schnell die richtige Antwort, wenn wir uns fragen „Wird es heute noch regnen?“ oder „Wann fährt der Zug nach München ab?“ Sogar ein Taxi bestellt die Sprachassistentin Alexa auf Zuruf über den Dienst mytaxi.

Amazon Echo Dot 3 im Test: Die Bedienelemente des intelligenten Lautsprechers

Wer bereits einen Amazon Echo Dot der 2. Generation im Einsatz hat, wird mit dem neuen Echo Dot schnell zurechtkommen, da sich die Anordnung der Bedienelemente nicht geändert hat. Insgesamt vier Tasten stehen zur Verfügung: Eine Aktionstaste, zwei Tasten zur Lautstärkeregelung sowie eine Stummschaltetaste für das Mikrofon. Wird diese gedrückt, ist die Aufnahmefunktion des Amazon Echo Dot 3 ausgesetzt. Alexa kann dann aber auch keine Sprachbefehle mehr entgegennehmen. Ist die Mute-Funktion aktiviert, leuchtet das Stummschalte-Zeichen auf der Taste rot auf.

Amazon Echo Dot 3 im Test: Die Anschlüsse im Überblick

Dem Amazon Echo Dot 3 wurden neue Anschlüsse verpasst

 

Die Anschlüssauswahl des Amazon Echo Dot 3 ist vorbildlich: Im Gegensatz zum Amazon Echo Show verfügt der puckförmige Lautsprecher über einen 3,5 mm Klinkenstecker, über den sich das Gerät z. B. mit einem externen Lautsprecher verbinden lässt. Neben den Tasten sind auch die vier Fernfeldmikrofone versteckt, erkennbar durch kleine runde Löcher auf der Gehäuseoberseite. Eine weitere Änderung zum Vorgängermodell ist die Stromversorgung, die jetzt nicht mehr über Micro USB-Anschluss erfolgt.

Amazon Echo Dot 3 im Test und Vergleich: Smart Home-Funktionen

Auch wenn bei vielen Amazon Echos der Entertainment-Aspekt eine große Rolle spielt, sollte man den eigentlichen viel größeren Benefit nicht aus den Augen verlieren: Die Sprachsteuerung von Alexa-kompatiblen Smart Home-Geräten. Das macht der Amazon Echo Dot 3 im Test ebenso gut wie seine großen Brüder. Nicht verwunderlich, steckt doch der größte Teil der Intelligenz in der Alexa-Cloud.

Zwar hat Echo Dot 3 keinen integrierten Zigbee-Hub wie Amazon Echo Plus oder Echo Show 2. Generation, doch stellt das kein großes Manko dar, da die meisten Smart Home-Geräte wie Funksteckdosen oder Thermostate via WLAN verbunden und gesteuert werden. Im Test funktionierte die Sprachsteuerung mit dem Echo Dot 3 unkompliziert und ohne Probleme.

Amazon Echo Dot 3 dient als Vermittler zwischen der Sprachassistentin Alexa und den kompatiblen Smart Home-Geräten. Der Lautsprecher nimmt die Kommandos per eingebauter Mikrofone entgegen, sendet sie an Alexa, welche die entsprechenden Aktionen veranlasst und spielt dann die Antworten der Sprachassistentin wieder via Lautsprecher aus.

 Amazon Echo Dot 3 im Test und Vergleich: Klang und Spracherkennung 

Amazon Echo Dot 3. Generation hat jetzt eine Stoffummantelung

 

Die wohl größte Besonderheit des Amazon Echo Dot 3 ist der verbesserte Lautsprecher im Inneren des Geräts. Hier arbeitet ab sofort ein 41-mm-Lautsprecher, die vorherige Generation hatte hier nur einen internen 15 mm-Hochtonlautsicprecher. 

Amazon Echo Dot 3 im Test und Vergleich: Audioqualität

Der größere Lautsprecher zeigt Wirkung: Der Sound des Amazon Echo Dot 3 klingt viel voluminöser als der seines Vorgängers, allerdings sollte man noch immer keine Wunder erwarten. Zwar ist Echo Dot 3 in der Lage, nun auch Bässe und Mitten wiederzugeben, doch musste er sich im Härte-Test mit dem Titel "Roads" von Portishead schnell geschlagen geben. Hier wurden ab der Lautstärke 3 die Bässe verzerrt wiedergegeben und es kam zu Klirreffekten. Bei normaler Lautstärke und gängiger Popmusik kann Amazon Echo Dot 3 gut mit besseren Küchenradios mithalten. Zudem lassen sich Bässe, Mitten und Höhen über eine Equalizer-Funktion in der Alexa-App nachjustieren. Eine weitere Möglichkeit den Sound des Amazon Echo Dot 3 zu verbessern, ist die Verbindung mit einem externen Bluetooth-Lautsprecher.

Amazon Echo Dot 3 im Test und Vergleich: Multiroom für Einsteiger

Auch das Gruppieren verschiedener Echo-Lautsprecher zu einer Echo-Multiroom-Gruppe ist möglich. Im Test arbeitete der Amazon Echo Dot 3 problemlos mit einem Echo Plus 2. Generation und Echo Show 2. Generation zusammen. Dank des günstigen Preises des Amazon Echo Dot 3 und der verbesserten Klangqualität eröffnet sich das Einstiegsmodell einen günstigen Einstieg in die Multiroom-Soundwelt.

Amazon Echo Dot 3 im Test und Vergleich: Die Mikrofone

Amazon Echo Dot 3 verfügt nur noch über vier Fernfeldmikrofone, in der Vorgängerversion waren es noch sieben. Die Mikrofone nutzen Richtstrahltechnik und Geräuschunterdrückung, so dass sie selbst in lauter Umgebung, beispielsweise bei laufender Musik, aus jeder Richtung Spracheingaben erkennen und genau zu verstehen. Im Test war die Spracherkennung gut, selbst mit Nebengeräuschen erkannte der intelligente Lautsprecher an Alexa gerichtete Sprachkommandos. Zwar mussten wir im Test manche Sprachkommandos wiederholen, die KI lernt aber im Laufe der Zeit dazu, was Missverständnisse in der Verständigung immer seltener macht.

Auch von der anderen Seite des Raums reagierte der Echo Dot im Test sofort auf sein Aktivierungswort „Alexa“ und signalisierte dies mit dem Aufleuchten seiner Leuchtdioden. Wenn sich mehr als ein Amazon Echo oder Echo Dot in der Wohnung befinden, reagiert die Sprachassistentin Alexa intelligent nur von dem Gerät aus, das dem Sprecher am nächsten ist.

Amazon Echo Dot 3 im Test: Installation und Einrichtung

Amazon Echo Dot 3 mit Leuchtring und Stoffummantelung

 

Damit Nutzer die unzähligen Funktionen besser überblicken können, hat Amazon eine eigene, kostenlose Alexa App für Fire OS, Android, iOS und Desktop-Browser entwickelt. Sie erleichtert das Einrichten und Verwalten, indem sie den Echo Dot mit externen Diensten wie Spotify, Google Calendar, etc. verbindet. Darüber hinaus lassen sich in der App kompatible Smart Home-Geräte einrichten, To Do- und Einkaufslisten verwalten, Timer und Wecker einstellen sowie persönliche Wecktöne festlegen.

Im Test konnten wir Amazon Echo Dot 3 in drei einfachen Schritten eingerichten:

  1. Amazon Echo Dot 3 an eine Stromquelle anschließen
  2. Die Amazon Alexa App (Android | iOS) herunterladen und mit Amazon Echo Dot 3 verbinden. Smartphone und Amazon Echo Dot 3 müssen sich im gleichen Netzwerk befinden
  3. Der Einführung des Amazon Echo Dot 3 folgen

Amazon Echo Dot 3 im Test und Vergleich– die Vorteile

  • 3,5 mm Klinkenbuchse für Audiogeräte
  • Günstiger Einstieg ins Multiroom-Sounderlebnis
  • Perfekt für Smart Home-Einstieg
  • Niedriger Preis

Amazon Echo Dot 3 im Test und Vergleich – die Nachteile

  • kein Dolby-Sound wie Echo 2
  • nur noch vier Fernfeldmikrofone

Amazon Echo Dot 3. Generation: Preise und Verfügbarkeit

Amazon gibt die UVP für den Amazon Echo Dot 3. Generation mit 59,99 Euro an. Das ist der gleiche UVP wie für die Vorgängerversion. (Stand: 10/2018)

Amazon Echo Dot 3. Generation im Test und Vergleich: Technische Daten

  • 41 mm Lautsprecher
  • 3,5 mm Klinkenstecker
  • Bluetooth
  • Abmessungen: 99 × 43 mm (Druchmesser x Höhe)
  • Tasten: Lauter-/Leisertaste, Aktionstaste, Mikrofon-Ein-Aus-Taste
  • Gewicht: 300 Gramm
  • WLAN-Verbindung: Dualband-WLAN-Unterstützung
  • Lieferumfang: Echo, Dot, Netzteil und Kurzanleitung

Anrufe tätigen und Nachrichten versenden über Echo Dot

Die Bedienelemente an der Oberseite haben sich kaum verändert

 

Ein Echo Dot kann nicht nur als persönlicher Butler Haushaltsgeräte vom Saugroboter bis zum Kühlschrank steuern oder als Alexa Car Version genutzt werden, sondern er fungiert auch als Anrufzentrale. Zur Wahl stehen dabei gleich mehrere nützliche Nachrichten und Telefonfunktionen. Während mit der Drop-in Funktion Internettelefonie von einem Echo auf den anderen und eine Nutzung als Gegensprechanlage möglich wird, können über die Alexa-Telefonfunktion auch Personen angerufen werden, die nur über die Alexa App verfügen und keinen eigenen Echo-Lautsprecher besitzen. 

Über Alexa Skills lassen sich Echo Dot Funktionen individuell erweitern

Die Sprachassistentin Alexa lernt stets dazu und rüstet den Amazon Echo Dot mit immer neuen Funktionen aus. Sämtliche Aktualisierungen passieren ganz automatisch im Hintergrund über die Cloud, ohne dass der Nutzer aktiv werden muss. So genannte Skills bereichern den Echo Dot darüber hinaus mit Angeboten von Drittanbietern.

Beispielsweise lassen sich mit Alexa Skills Bundesliga-Ergebnisse abfragen, neue Rezepte entdecken, Bahnverbindungen prüfen oder Spielfunktionen abrufen. Für Amazon Prime-Mitglieder hält Sprachassistentin Alexa übrigens spezielle Angebote bereit. Sie können den Echo Dot außerdem dazu nutzen, ihre Lieblingsprodukte per Sprachbefehl nachzubestellen. Welche Skills Sie unbedingt ausprobieren sollten, erfahren Sie in unserer Übersicht Alexa Skills: Die besten kostenlosen Features.

Wie sieht es beim Echo Dot mit Datenschutz und Privatsphäre aus?

Käufer des Echo Dot sollten sich natürlich im Klaren darüber sein, dass sämtliche Funktionalität des Geräts auf der Cloud beruht. Alle Sprachbefehle und Informationen, die an die Sprachassistentin Alexa übermittelt werden, werden also zunächst über das Internet an Amazon-Server gesandt und dort ausgewertet. Um stets einsatzbereit zu sein, hört der Echo Dot immer zu, übermittelt Daten aber erst dann, wenn das Aktivierungswort „Alexa“ gefallen ist. Über einen Knopf lässt sich das Mikrofon temporär auch komplett ausschalten. 

Weiterführende Informationen zum Datenschutz fasst unser Beitrag zum Datenschutz bei Alexa zusammen. Wer ganz konkret für mehr Privatsphäre sorgen möchte, findet Hilfe in folgenden Ratgebern.

Lesetipps zum Thema Echo Dot

Alexa FAQ: Häufige Fragen zur Nutzung von Amazon Echo und Alexa
Amazon Alexa: Alle wichtigen Sprachbefehle im Überblick
Alexa Aktivierungswort ändern - so geht's

Mehr Infos und News zum Smart Home

Wie gefällt Ihnen dieser Artikel?
gefällt das
Gefällt mir Gefällt mir nicht
Sie können den Artikel nur einmal bewerten.
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Ulrich Klein

Ausbildung als Verlagskaufmann und Studium der Betriebswirtschaft, danach mehrjährige Tätigkeit als Redakteur und freier Journalist für verschiedene Print- und Online-Publikationen. Nach einem mehrjährigen Schwenk ins Marketing als Copywriter jetzt Redakteur bei homeandsmart.de. Immer neugierig auf die Technik- und Digitaltrends von morgen und wie sie schon heute unser tägliches Leben verändern. Definitiv Team Alexa.