Music-Tech Startup für Musik-KI unterstützt u.a. RTL und SWR Cyanite KI zur Analyse und Empfehlung von Musik

Beim Musik hören auf YouTube oder Spotify entdeckt man häufig neue Musik, die genau zur Lieblingsmusik passt. Hinter diesen persönlich zugeschnittenen Empfehlungen stehen künstliche Intelligenzen. Auch das Music-Tech Startup Cyanite entwickelt solche KIs, mit dem Ziel, Musikunternehmen zu unterstützen und den Übergang zur KI Innovation zu erleichtern.

Die KI von Cyanite kennt den eigenen Musikgeschmack und empfiehlt passende Songs

Die Mission des Musik-KI Entwicklers Cyanite

Das Startup Cyanite ist eines der führenden unabhängigen Unternehmen im Bereich der Musik-KI in Europa und unterstützt unter anderem die Mediengruppe RTL, den Radiosender SWR, die DJ-Plattform BPM Supreme und die Musikverlage NEUBAU Music und Meisel Music. Die Mission des Anbieters ist andere Unternehmen dabei zu unterstützen, den Wandel ins KI-Zeitalter ohne kostspielige Ressourcen zu vollziehen. Cyanite verbindet die Musikindustrie mit Data Science und Software Engineering und hat Standorte in Mannheim und Berlin. Auch die Bereitstellung von Lyrics, Situationsabhängiger Musik und dem Arbeiten mit demographischen Daten werden in die KI von Cyanite integriert, welche sich stetig verbessert und weiterentwickelt. Langfristig soll die KI dafür sorgen, dass der Suchprozess immer weniger Zeit benötigt. Durch das Angebot für alle können auch kleinere Unternehmen die Vorzüge von KIs nutzen.

​​​​​​​Die Cyanite Web App erstellt Musikanalysen und -empfehlungen

Die Cyanite Web App ist in der Lage Musik auf der Grundlage verschiedenster Faktoren zu analysieren und zu visualisieren. Ihre Berrechnungs-Faktoren umfassen unter anderem die Stimmung, das Genre, die BPM, das Tempo oder die Stimme. Die objektive Bewertung der Wirkung von Musik vereinfacht zum Beispiel die Indexierung umfangreiche Musikkataloge oder die Auswahl von Musik für bestimmte Verwendungszwecke. Außerdem bietet die Web App eine Similarity Search, durch welche große Musikkataloge nach einem spezifischen Referenzsong durchsucht werden können. Die Referenzsongs sind hierbei nicht an den eigenen Katalog gebunden, sondern können auch von Spotify kommen. Musikverlage sind dadurch in der Lage, schneller auf Musikanfragen zu reagieren und die Kataloge sind übersichtlicher und einfacher zu verwenden.

​​​​​​​Cyanite API – Integration der Algorithmen in bestehende Musikplattformen

Die Analysen und Funktionen von Cyanite können individuell in bestehende Musikplattformen und -kataloge integriert werden. Dies eignet sich besonders als permanente Lösung für die Verschlagwortung großer Mengen von Musik oder von Musikvorschlägen in bestehende Datenbänken. Von dieser Anwendungsform profitieren unter anderem Production Music Libraries, DSPs und Radiostationen.

​​​​​​​Cyanite PLAY – Kontextbasierte Musikempfehlungen

Bei Cyanite Play handelt es sich um eine kostenlose App für iOS, die kontextbasierte Musikempfehlung basierend auf eigenen Videos anbietet. Nutzer nehmen ein kurzes Video ihrer Umwelt auf, wählen einen von 14 Moods und die App schlägt daraufhin Songs vor, die zu diesen Faktoren passen. Dadurch können Nutzer ihnen noch völlig unbekannte Musik entdecken, die zu ihrem emotionalen Zustand und Situation passt.

Die Cyanite PLAY App kann passende Musik zur Stimmungslage finden

​​​​​​​Fazit ​​​​​​​zu der Musik-KI von Cyanite

Während man früher noch selbst Stunden damit verbringen musste neue Musik zu finden, die einem gefällt, können dies mittlerweile künstliche Intelligenzen vollkommen selbständig erledigen. So arbeitet auch die Musik-KI von Cyanite mit den verschiedensten Faktoren um Nutzern Musik vorzuschlagen, die zu derzeitigen Situationen oder dem emotionalen Zustand passt. Mit der Cyanite PLAY App können sogar Videos der Umgebung mit passender Musik verbunden werden und so den Alltag mit der Lieblingsmusik füllen.

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Philip Macdonald

Philip Macdonald geht den Dingen gerne auf den Grund und erklärt neue Technik verständlich und alltagsnah. Seine Leidenschaft gilt innovativen Start-up Projekten, die mit ungewöhnlichen Ideen die Welt verändern wollen. Wenn er nicht gerade für home&smart schreibt, studiert Philip Macdonald Germanistik und Anglistik in Köln.

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